reBlog Soziale Netzwerke: Die Schelmexperten des sozialen Internets - Hintergründe - Feuilleton - FAZ.NET

Denn die Nutzer von Twitter, Blogs und Facebook sind nicht zwingend kritiklose Konsumenten, sondern oft kritisch, sie reagieren genervt, wenn Firmen versuchen, sich in ihren sozialen Kontakten breitzumachen. Die Vorstellung des sozialen Internets als gigantische Tupperwareparty, wo sich Menschen zu „Markenfans“ machen lassen, die frohe Kunde ihren Freunden weitersagen, ist eine Hoffnung geblieben.

Es stimmt leider, dass die Euphorie über die Möglichkeiten im Social Media allzu leicht darüber hinwegtäuscht, dass betriebswirtschaftlich wünschenswerte Erfolge im Sinne eines ROI ausbleiben.

Es stimmt ebenfalls, dass so mancher Berater diesen Umstand verschweigt. Möglichweise hat es etwas damit zu tun, dass Social-Media-Beratung derzeit der einzig erfolgversprechende Monetarisierungsansatz ist ;)

Trotz alledem glaube ich an das Gute, das die Veränderungen durch Social Media mit sich bringen werden. Und das sind gestärkte (Kunden-)Beziehungen. Es geht die ganze Zeit überhaupt nicht mehr primär ums Geld, sondern um Beziehungen; das bedeutet das *Social* in Social Media. Dass diese Beziehungen zu sich selbst organisierenden, arbeits- und lebensfähigen Netzwerken führen, was sich für deren Mitglieder letztlich auch auszahlen wird, steht für mich außer Frage.

Ansonsten: ein in Gänze lesenswerter Beitrag von Don Alphonso, auch wenn er wieder einmal in den Grundtenor der FAZ passt, dass das ganze Internet ein einziger Mist ist. – Die Angst der FAZ vor dieser neuen Technologie muss schon unheimlich tief sitzen; pathologisch – würden Seelenklempner sagen ;)