Offener Brief vom Theater im Schokohof an den Senat von Berlin

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Gestern nachmittag erreichte mich ein Offener Brief an den Senat von Berlin von Matthias Horn, dem Leiter des Tisch Theaters im Schokohof. Offenbar läuft die »Initiative Kulturarbeit« aus und bedroht den Bestand dieser liebenswerten Spielstätte. Und da ich sehr gerne dorthin gehe, möchte ich etwas zur Verbreitung dieses offenen Briefes beitragen:

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Offener Brief an den Senat von Berlin und die
Regierungsfraktionen im Abgeordnetenhaus von Berlin

Berlin, 28. März 2011

Sehr geehrter Herr Klaus Wowereit,
sehr geehrter Herr Harald Wolf,
sehr geehrter Herr Michael Müller,
sehr geehrter Herr Udo Wolf,

in diesem Herbst wird die als Bestandteil des ÖBS Kultur über das Land Berlin geförderte Finanzierung der "Initiative Kulturarbeit" auslaufen. Wir laden die entsprechenden politischen Entscheidungsträger dringend dazu ein, die für eine Neuauflage der Initiative notwendigen arbeitsmarktpolitischen Instrumente bereit zu stellen.

Denn sonst verlieren 191 Berliner Kultureinrichtungen, Initiativen, Projekte und Institutionen 300 Stellen für dringend benötigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir stellen fest:

  • Die finanziellen Mittel der Initiative Kulturarbeit sind zwar nur ein kleiner Schritt hin zu einer besseren Verteilungsgerechtigkeit öffentlicher Gelder, doch ein erheblicher Beitrag zu einer kontinuierlichen und nachhaltigen Kulturarbeit.
  • Die Stellen der Initiative Kulturarbeit unterstützen genau jene kulturelle Vielfalt, die Berlin für seine BürgerInnen so lebenswert und BesucherInnen so erlebenswert macht.
  • Im Sinne einer kreativen Stadtentwicklung wäre die Torpedierung dieser Initiative mit klar belegbaren positiven, auch wirtschaftlichen Auswirkungen (Fußnote zum Evaluierungsbericht) nicht nachvollziehbar.

Wir fordern:

  • Die Kulturarbeit zu einem integralen Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik in Berlin zu erklären.
  • Die Freigabe der bereits bewilligten Landesmittel zur Weiterführung der arbeitsmarktpolitischen Programme zur Unterstützung des ÖBS Kultur in Berlin.
  • Einen öffentlichen Dialog darüber, wie die Vielfalt zeitgenössischer Kulturarbeit in Berlin gerecht gefördert und weiterentwickelt werden kann.

Die Initiative Kulturarbeit gilt es nicht nur zu erhalten, sondern über eine kulturelle Notversorgung hinaus auszubauen.

Matthias Horn
Spielstättenleiter
Theater im Schokohof - TISCH
post@tisch2009.de
www.tisch2009.de

Daily Inspiration 100924: Véronique Meignaud

Véronique Meignaud aka Marmotte (b.1984) is a French freelance illustrator living in Montreal.

(download)
Quelle: Veronique Meignaud | Escape Into Life

GOD, please, give us Jimi Hendrix back… (we will give you Justin Bieber)

James Marshall „Jimi“ Hendrix (* 27. November 1942 in Seattle, Washington; † 18. September 1970 in London) war ein US-amerikanischer Gitarrist und Sänger.

Jimi Hendrix gilt wegen seiner experimentellen und innovativen Spielweise auf der E-Gitarre als einer der bedeutendsten Gitarristen und hatte nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik. Gemeinsam mit seinen Bands, unter anderem The Jimi Hendrix Experience und Gypsy Sun & Rainbows, trat er auf dem Monterey Pop Festival und dem Woodstock-Festival auf.

»»» weiterlesen auf Wikipedia

Heute jährt sich Jimi Hendrix' Todestag zum 40. Mal

reBlog from Pull Prosperity: Perspektiven für den Wohlstand des 21. Jahrhunderts — CARTA

Wie sind wir überhaupt in die Große Rezession hineingeraten? Vielleicht, weil wir immer noch dem Dogma von gestern anhängen. Wenn ich es an etwas festmachen müste, würde ich sagen: Ein Dogma, bestehend aus drei Doktrinen: Objektivismus, Mechanismus und Statik. Im alten Dogma geht es immer darum, “jetzt” “objektive” Wege zu einer besseren Leistung zu finden.

Was ist das Ergebnis dieser drei großen Doktrinen? Eine Wirtschaft, die darauf beruht, nahtlos, ununterbrochen und ohne nachzudenken immer mehr “Produkte” auszustoßen … In anderen Worten: Es könnte einen Zusammenhang geben zwischen dem stumpfsinnigen Dogma von gestern und der heutigen bleiernen, trübsinnigen Depression.

Anstatt dieses vergammelte Paradigma unsere Schlunde hintunter zu stopfen – in der Hofnung, dass wir es vor lauter interessanten Beispielen, blumiger Prosa oder jeder Menge Jargon nicht merken – machen die Autoren etwas Radikales. Sie fordern unser altes Dogma mit einer neuen Perspektive heraus. Es ist eine Perspektive, die – meiner eigenen nicht unähnlich – kompromisslos konstruktivistisch, humanistisch und dynamisch ist.

Sie sagt: Wirtschaft ist das, was wir jeden Tag erschaffen, jede Entscheidung, die wir treffen. Wir können in kleinen Schritten und mit großen Träumen eine bessere Wirtschaft kreieren. Diese Perspektive ist verankert im Erschaffen realer, nachhaltiger Werte, indem wir Dinge tun, die wirklich etwas bedeuten in dieser unordentlichen, komplexen – und sehr verletzlichen – menschlichen Welt.

Unbedingt lesenswert, die Rezension von Umair Haque und bestimmt auch das Buch.

Hervorhebungen von mir.